09Feb
2017
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Wasserfälle und viel grün – Cameron Highlands Teil 2

Nach einer Stärkung und sauberer Kleidung ging es nach Tana Rata. Ein etwas tiefer gelegener Ort in den Highlands. Dort gibt es gleich zwei Wasserfälle. 

Den Parit-Wasserfall und den Robinson-Wasserfall. Wir entschieden uns für letzteren. Der Weg dort hin war nach unserer rutschigen Tour vom Vormittag genau richtig. Nicht ganz so rutschig und auf meist befestigtem Weg.

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Auf dem Weg dorthin kamen wir auch an dem in vielen Reiseführer ausgeschilderten „Weg 8“ vorbei. Der Eingang zu diesem Weg sah so aus:

 

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Da wir aber nicht noch einmal quer durch den Dschungel wollten, fuhren wir nach unserem Besuch des Robinson-Wasserfalls auf einer der vielen Erdbeerfarmen und genossen den frischen Kuchen, Erdbeersmoothies und Eis.

Anschließend schlenderten wir noch über einen Markt auf dem man viel Kitsch, wie bspw. Plüscherdbeerherzen kaufen konnte. Aber auch viel Obst, Gemüse und frische Marmelade und Honig. Wir haben uns direkt mit Erdbeer- und Brombeermarmelade eingedeckt, da diese hier auf Penang schon recht teuer ist. Dann gab es noch süßen 2-farbigen Maiskolben.

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Auf der einen Seite sind die Cameron Highlands ein wunderschöner und vor allem kühler Ort in Malaysia mit tollen Sonnenaufgängen und Ausblicken.

Auf der anderen Seite werden hier massenweise Bäume abgeholzt, um Platz für Farmen zu schaffen. Damit können die steilen Berghänge sehr leicht abrutschen, da kein Baum sie mehr hält. Man sieht hier überall kleinere und manchmal auch größere Spuren von vergangenen Erdrutschen. Ein Großteil der Cameron Highlands ist von Plastikplanen überdacht, da darunter die Erdbeeren, Rosen, Tomaten usw. wachsen. Die Planen sind notwendig, da die Pflanzen sonst durch den vielen Regen ertrinken würden. Touristisch betrachtet scheint hier jeder sein eigenes Ding zu machen ohne wirkliches Konzept dahinter. (Wander-)Wege sind kaum ausgeschildert oder zugewuchert. Straßen bräuchten an manchen Stellen dringend einen einen neuen Belag. Hier auf Penang, wie auch in den Cameron Highlands wird noch sehr viel von Hand gearbeitet, ohne technische Hilfsmittel. Dafür rennt aber gefühlt mindestens jeder Zweite mit dem neuesten Handy durch die Gegend. Vieles Touristisches hier benötigt eigentlich eine Renovierung und ein touristisches Konzept dahinter, wie man die vielen Menschen, die auch wir hier gesehen haben, touristisch ein wenig besser bedienen und ihnen einen Mehrwert bieten kann. Das Potential dazu ist definitiv da. Ich hoffe nur, dass man nicht auf die Idee kommt, noch mehr der Highlands einfach ohne Sinn und Verstand zuzupflastern mit Plastikplanen und Gewächshäusern.

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Den meisten Eindruck haben für mich allerdings die Farmbäume hinterlassen. Teilweise 5 Meter hoch und höher, mit riesigen Blättern, säumen sie die Hänge. ich kam mir vor, wie in einer Fantasiewelt a la Avatar…

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Und eine Sache passiert unseren Kindern – hauptsächlich Anabel – hier immer wieder, so auch in den Cameron Highlands. Sie werden von ganz vielen Malayen und Asiaten fotografiert. Daran haben sie sich mittlerweile schon gewöhnt. Auch werden sie immer wieder angefasst und Menschen streichen über ihre blonden Haare. Für uns war es anfänglich gewöhnungsbedürftig. Sehr sogar.
Unsere Mädels fallen unter all den dunkelhaarigen einfach sofort auf. Der Hauptgrund aber ist: blonde Kinder sollen hier Glück bringen.
Da haben wir ja Glück gehabt 🙂

 

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